Alt-Windsbacher Lied

Wo die Waldbadwellen schwappen an den Strand,
sangen wir vereint wie Finger einer Hand,
liebten oder hassten unsern Chef Hans Thamm, –
‘interniert’ im ‘Kasten’ oder dort ‘dahamm’.

Das verbindet uns mit Menschen rings im Land,
deren Heimkindschicksal späte Achtung fand.
Statt im Chor zu fliegen in den Himmel hoch
jäh zerstört zu liegen traf uns härter noch.

Wenn nur einen Finger man in Schrauben legt
und die anderen mit Ringen schmückt und pflegt,
spürn den Schmerz doch alle – wie die Prügelstraf’ –
die in unserm Falle auch nicht jeden traf.

Was uns tröstet ist, wenn Hoffnung nun besteht,
dass den Jungs es heut und morgen besser geht.
Achtung jedem Finger der beringten Hand!
Glückwunsch dem ‘Beringer’ für den Ruhestand!

Nach der Melodie von Simon Krannig, zu „Mine
Heimat“ bzw. „Friesenlied“ – Infos dazu z. B. auf
www.volksliederarchiv.de

Text: A. R.

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(3.1.12)
Wo die Kröten laichen in der braunen Brüh´
durften wir uns suhlen nach der Schule Müh´
davon wird man träge, tobt ER hin und her
Weh und Ach, ihr Tränen, das passiert nicht mehr!

Von Willi Weglehner


Letzte Änderung:
Mittwoch, 4. Januar 2012
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